Das Training

Ein paar Impressionen

Die Rennmannschaft beginnt das Schneetraining bereits im Herbst auf dem Gletscher. An 3 Trainingswochenenden steht die weitere Verbesserung der Skitechnik und Koordination im Vordergrund, sowie das Erlernen der Rennbasistechnik. In der Nachweihnachtszeit gibt es ein 4 tägiges Trainingslager und ab Januar findet das Training an den Wochenenden statt.

 

Wir trainieren Slalom und Riesenslalom.

Dazu werden auf abgesperrten Trainingshängen von den Trainern Trainingsläufe gesetzt, die den Kursen bei Rennen ähneln. Während der Cheftrainer den Kurs setzt ist das Helferteam für den Materialtransport (Kippstangen, Torflaggen, Stummel), das Einschrauben der Stangen, das Durchrutschen des Kurses und das Absperren des Trainingshangs verantwortlich. Der zweite Trainer übernimmt das Einfahren und die Kursbesichtigung mit den Rennläufern.

 

Die Trainer postieren sich am Trainingshang und stehen mit den Rennläufern und Helfern im Funkkontakt, die Sicherheit der Rennläufer ist ganz wichtig.

Korrekturen erfolgen unmittelbar über Funk und Einzelkorrektur oder abends über Video- bzw. Foto-Analyse.

 

Die Rennen

Ab Januar finden die ersten Rennen statt. Dabei befahren die Rennläufer einen durch Tore abgesteckten Kurs auf einer Skipiste. Die Wertung erfolgt durch Zeitmessung der Fahrt des einzelnen Rennläufers, bei der alle Tore vom Start bis ins Ziel korrekt durchfahren werden müssen.

Die Wettkämpfe werden in verschiedenen Wettbewerben ausgetragen, die sich nach Kurssetzung, Toranzahl und –abstand unterscheiden. Wir fahren Slalom und Riesenslalom. Die Rennläufer werden nach Geschlecht und in unterschiedliche Altersgruppen eingeteil.

 

Der Slalom

Der Slalom wird als der technisch anspruchsvollste Wettbewerb bezeichnet. Slalomkurse haben sehr kurze Torabstände, die extrem schnelle Richtungswechsel erfordern. Die Fahrtlinie der Ski führt sehr nahe an den Stangen vorbei, weshalb die Stangen mit den Händen oder Beinen weggekippt werden, um den Körper-Schwerpunkt möglichst nahe an der Falllinie zu halten. Der Rennläufer oder die Rennläuferin mit der niedrigsten Gesamtzeit hat gewonnen.

Der Riesenslalom

Beim Riesenslalom sind die zu umfahrenden Tore so gesetzt, dass ständige Richtungswechsel erfolgen. Da ein Riesenslalom-Kurs weniger Tore aufweist als ein Slalom und diese auch in einem größeren Abstand zueinander stehen, sind bedeutend weniger Schwünge erforderlich, wodurch die Rennläufer höhere Geschwindigkeiten erreichen.