Geschichte des Skiclubs Radolfzell

Alles begann im Winter 1921, als elf Skibegeisterte Sportlehrer sich dazu entschlossen einen Skiclub zu gründen.

Die schneeverrückten waren Franz Schmidt, Kurt Uhl, Ludwig Könninger, Eugen Knittel und Heini Schmitz.

Ihrem Mut stand der Spott entgegen, denn der Anblick von Menschen auf zwei hölzernen Brettern war höchst amüsant und ungewohnt.

Zusammen mit den Ortsgruppen Konstanz, Singen und Überlingen gründeten wir 1927 den Gau „Bodensee“. Im Laufe der Jahre kam es zu Unstimmigkeiten, die zu mehrmaligem Vorstandswechsel führten.

Doch in den 30er Jahren wurde es immer harmonischer, die Interessen immer einheitlicher und es ging im wahrsten Sinne des Wortes bergauf mit unserem schönen Verein.

 

Am 20.08.1933 erbaute man gemeinsam mit der Skihüttengenossenschaft eine gemütliche Skihütte auf dem Feldberg, fortan bildete diese den Mittelpunkt des Vereinsgeschehens.

Beliebte Übungsgebiete waren damals der Buchhof, die Pelzkappe und das Rehbergle – hier wird eins ganz klar: Die Schneeverhältnisse mussten damals um einiges besser gewesen sein als heute!

 

Trotz des zweiten Weltkriegs und dem Wehrmachts Einzug, gelang es, den Skiclub am Leben zu erhalten. So konnte man einen, im Umfang beschränkten, Sportbetrieb fortsetzen, bis 1941 die Ski an die Wehrmacht übergeben werden mussten.

Der Skiclub wurde also auf Eis gelegt, bis er 1950 von Josef Schmid, dem neuen 1. Vorsitzenden, wieder zum Leben erweckt wurde.

1970 wurden wir zum größten Verein der Stadt Radolfzell und unserer Rennmannschaft zu einer der Stärksten im Bezirk Hegau-Bodensee gekürt.

Im Laufe der 70er Jahre wuchsen unsere Mitgliederzahlen von 150 auf 380 Skibegeisterte.

Doch die Anstrengungen des damaligen, langjährigen Vorsitz von Walter Laufer hatte sich ausgezahlt. Die Mitgliederanzahl hatte sich bereits verdreifacht.

Heute zählen wir über 1300 Mitglieder und sind der zweitgrößte Skiclub im Skiverband Schwarzwald.